Ivermectin – (k)ein Hype mehr. Etwas Grundsätzliches.

Ich kann mein Ivermectin nicht finden …

Das veröffentliche Abstract einer „populären“ (d.h. vielzitierten) Arbeit zu Ivermectin und den Sterberaten bei Covid-19 ist auf Wunsch der Verfasser vom „International Journal of Infectious Diseases“ (einer Elsevier-Publikation) zurückgezogen worden. Ohne den üblichen ausführlichen Disclaimer der Herausgaber – statt dessen mit einem der Autoren selbst.

 Dieser Vorgang wirft ein bezeichnendes Licht auf die Rezeption wissenschaftlicher Publikationen und das Problem „früher“ Veröffentlichungen, was nicht nur die Praxis von Preprint-Servern betrifft.

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Aussetzer

Keine Angst, ich werde mich hier nicht in die Millionen von medizinisch-epidemiologisch-virologischen Experten einreihen. Ich versuche nur einmal, das hier kurz niederzulegen, was aus meiner bescheidenen Sicht einer gewissen Logik folgt.

AstraZeneca ist nun „ausgesetzt“ per Deklaration unseres Gesundheitsministers. Auf Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (ja, das stimmt so, das PEI hat diese Empfehlung explizit ausgesprochen). Und was bitte gibts da jetzt zu meckern?

Meine erste Reaktion: Das ist ein gewaltiger Schlag für die Akzeptanz von AstraZeneca, wahrscheinlich für das Impfwesen insgesamt. Zudem spielt es der aktuellen Variante der Corona-Impfgegner in die Hände, die sich vor allem darin gefallen, als sogenannte „Hundertprozenter“ aufzutreten, gar ein absolut gedachtes „Vorsorgeprinzip“ mit amtlich garantiertem Nullrisiko für medizinische Interventionen fordern und dergleichen Unsinn mehr – und damit die Neigung der Bevölkerung, „der Staat“ habe gefälligst für ein Leben mit Nullrisiko zu sorgen, heftig befeuern.

Und? Ist diese Reaktion angemessen? „Aussetzer“ weiterlesen

Impfen – Jabitteneindanke!

In der Krise zeigen sich einmal mehr die Wunder der menschlichen Wandlungsfähigkeit. Wütete man noch vor kurzem breit gegen den menschheitsvernichtenden mRNA-Impfstoff, so ist er nun die Quelle allen Heils und die kollektive Abneigung richtet sich auf den AstraZeneca-Impfstoff. Ein Vorgang übrigens, der so manchen „Impfexperten“ ex post als Dampfplauderer entlarvt. Wer dafür eine Erklärung sucht, dem empfehle ich die Lektüre von Gustave LeBons „Psychologie der Massen“ (kostenlos auf ResearchGate, aber für den Bücherschrank auch günstig zu erwerben), auch nach 100 Jahren immer noch das Grundlagenwerk zu diesem Thema.

Nun ist dies leider nicht mit einem Kopfschütteln zu quittieren. Das eine wie – aktuell – das andere gefährdet jede Impfstrategie, zumal eine, die sich nun mal faktisch mit einer Mangelsituation herumschlagen muss.

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